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In Fantasy-Geschichten gibt es nicht umsonst den Trope mit wahren Namen, die verborgene Geheimnisse sind und enorme Macht verleihen. Im Falle von Erdsee-Saga von Ursula K. Le Guin, dem bekanntesten Werk, in dem dieses Konzept vorkommt, erlangt man damit sogar die Kontrolle und kann über Leben und Tod entscheiden.

• Doch wieso sind Namen für uns von Bedeutung?

Namen sind mehr als Worte, denn jedem Begriff wurde im Verlauf der Zeit eine eigene Bedeutung zugewiesen. Namen schaffen Nähe und unterstreichen individuelle Identitäten, aus diesem Grund wurden Sklaven durch das bewusste Weglassen ihrer Namen entmenschlicht.
Daher ist die Namensgebung ein wichtiges Werkzeug in jeder Form der Erzählung, egal welchen Genres, denn mit ihrer Hilfe werden Völker, Fabelwesen, besondere Tiere/Pflanzen, magische Gegenstände, Elemente und sogar abstrakte Konzepte wie Magie oder Zauberformeln usw. dargestellt und beschrieben.
Namen tragen Symboliken, besitzen eigene Klangfarben und formen Erwartungen. Sie vermitteln Botschaften, verankern Bilder im Kopf, erschaffen Atmosphäre und prägen nicht nur Charaktere, sondern ganze Geschichten.
Namen dienen dem Weltenbau und dem Verständnis – sie sind oft das Erste, was das Publikum erfährt, und meistens das Letzte, was im Gedächtnis bleibt.

• Fazit:
Das Konzept von wahren Namen zeigt eindrucksvoll, wie mächtig diese als erzählerisches Element sein können und welchen Einfluss sie auf die Handlung haben.
Aber selbst in einem nichtmagischen Setting besitzt jeder Name seine eigene Magie und diese sollte man sich unbedingt zunutze machen!