Der Epilog folgt auf das letzte Kapitel und gehört zur eigentlichen Erzählung dazu, dementsprechend handelt es sich um den Handlungsabschluss der Geschichte. Somit bildet er das Gegenstück zum Prolog.
• Zweck:
Der Epilog dient als Abschluss der Geschichte. Er stellt eine Möglichkeit dar, einen Ausblick in die Zukunft zu geben.
• Umsetzung:
– Länge: 1-10 Seiten
– Der Epilog gibt einen kurzen Abriss, was aus der Welt und den Hauptcharakteren geworden ist.
– Der Epilog kann ein Teaser für einen nachfolgenden Band sein.
– Im Epilog darf ein Wechsel der Erzählform, -zeit, -perspektive und/oder des erzählenden Charakters stattfinden.
– Zeit- oder Raumsprung: Epiloge weichen zeitlich, manchmal auch räumlich von der Haupthandlung ab. Sie spielen immer nach der eigentlichen Geschichte.
• Anmerkungen:
– Buchreihen dürfen am Ende jedes Teils mit einem Epilog geschlossen werden.
– Weder der Prolog noch der Epilog setzen ihr Gegenstück voraus.
• Was kann ein Epilog leisten?
– das eigentliche Handlungsende abrunden
– Nostalgie wecken
– offene Fragen beantworten
– Ausblick in die Zukunft liefern
• Hinweis:
Ein Epilog ist optional und eine Möglichkeit, einen runderen Abschluss nach dem Hauptkonflikt zu geben.
• Fazit:
Der Prolog und Epilog bilden einen erzählerischen Rahmen und umschließen die gesamte Geschichte wie ein Bucheinband.