Viele Autoren schwören auf das Feedback ihrer Testleser, doch können diese wirklich die Arbeit eines Lektors ersetzen? Was sind die Grenzen und wieso kostet der Blick eines Experten?
• Worin bestehen Unterschiede?
Die Zeitkomponente:
– Testleser lesen das Projekt zügig.
– Lektoren wenden unglaublich viel Zeit auf.
Die Zusammenarbeit:
– Testleser greifen nicht in den Text ein, sondern beurteilen ihn oberflächlich.
– Lektoren arbeiten direkt am Text, darunter fallen Änderungen, Verbesserungsvorschläge, Nachfragen und Anmerkungen.
Das Feedback:
– Das Testleserfeedback ist eine erste allgemeine Einschätzung, bezogen auf die zentralen Elemente der Geschichte.
– Lektoren geben ein Experten-Feedback ab, welches die Inhalts-, Stilebene sowie orthografische und grammatikalische Aspekte abdeckt.
Die Bewertung:
– Testleser bewerten subjektiv nach ihren eigenen Präferenzen.
– Lektoren bewerten objektiv und geben Hinweise und Tipps zur Optimierung der Geschichte, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
• Fazit:
Testleser betrachten die Geschichte aus Sicht der Leserschaft, sie entdecken erste Ungereimtheiten und geben eine allgemeine und oberflächliche Bewertung ab, wie ihnen persönlich die Grundidee, die Charaktere und die Handlung gefallen haben.
Lektoren hingegen sind darauf geschult Textarbeit zu leisten, was wesentlich mehr Zeit und Konzentration erfordert. Das Feedback ist detailliert und tiefgreifend sowohl auf das gesamte Projekt bezogen als auch in jedem Textabschnitt vorhanden.
Die qualitativ hochwertige und aufwendige Arbeit von Lektoren sollte dementsprechend immer vergütet werden!